• Dagmar Colombel

Chronischer Stress

Updated: Aug 7


Das Stresshormon Cortisol sorgt dafür, dass deinem Körper bei Bedarf schnell genug Energie bereitgestellt wird. Das ist bei kurzzeitigem Stress nützlich: das Immunsystem wird gestärkt, du fühlst dich vital und fit. Bei chronischem Stress verbrauchst du allerdings sehr viel Cortisol. Da Cortisol entscheidend bei der Bildung der Sexualhormone ist, kommen durch den hohen Verbrauch bei Stress diese „Fühlgut“-Hormone zu kurz. Die Folge ist Hormonmangel, z.B. der Hormone Progesteron, Östrogen oder Testosteron. Das merkst du dann daran, dass du z.B. chronisch müde bist oder oft kränkelst, da dein Immunsystem geschwächt ist. Und an all den vielen Symptomen, die auftreten, wenn deine Hormone aus dem Gleichgewicht geraten sind.

"Ich bin im Stress“.

Diesen Satz kennst du wahrscheinlich auch von dir selbst. Dabei gibt es viele Gründe, die uns in Stress versetzen können: In Zeiten von Coronaviren und Klimawandel gehören sicherlich Existenzsorgen und Zukunftsängste auf die Top 10 der Stressfaktoren, denen wir heutzutage ausgesetzt sind. Vielleicht bist du in deinem Job überfordert. Oder u


nterfordert – auch das kann stressen, wenn es dir dauernd nur langweilig ist und du nie zeigen kannst, was du eigentlich drauf hast. Ob es nun eine Prüfung ist, ein Kollege/- Kollegin oder ein Freund/-in, die ständig mit dir wettstreitet, besserwisserisch ist und ständig eine konfliktgeladene Atmosphären schafft. Oder dein Partner/in trennt sich von dir. Oder ganz simpel, Baustellenlärm, der nicht abzuschalten ist oder du hast das Gefühl nie wirklich Ze


it für dich selbst zu haben...es gibt vieles, das einem zusetzen kann. Ich erinnere mich an einen Urlaub auf einer paradiesischen, einsamen und ruhigen Insel in Thailand (ja, das gab es mal J). Ich war so gestresst durch meinen Job, dass ich die erste Urlaubswoche völlig ausgeflippt bin, weil der Wind in unserem Bambusbungalow so stark zu hören war!

Ob du eine Situation als Stress erlebst oder gelassen damit umgehen kannst, kommt auf deine Wahrnehmung und Bewertung des Umstandes an. Deine Reaktion auf den Stress kann sich auf vielen Ebenen zeigen. Zum Beispiel auf der körperlichen. Da reagiert das Hormonsystem, das Nervensystem, der Stoffwechsel. Oder du reagierst psychisch, bist gereizt, aggressiv oder ziehst dich innerlich zurück und bist deprimiert oder verzweifelt. Wer gestresst ist, sucht eine Bewältigungsstrategie. Funktioniert diese nicht, hat das oft gesundheitliche Auswirkungen. Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie du mit Stress umgehen und ihm entgegenwirken kannst. Am besten ist es natürlich, du schaffst es, den Stress vollkommen zu beseitigen. Doch ist das oft nicht möglich, da er mit Faktoren wie Job, Familie, Partner u.ä. verbunden ist, die du ja nicht einfach „beseitigen“ kannst.

Hier ist mein Angebot an dich, dir als Coach und Mentaltrainerin zu helfen, deine Ressourcen aufzufinden und ein für dich passendes Stressmanagement-Programm auszuarbeiten. Das kann vieles sein, wie z.B. ein optimiertes Zeitmanagement, Work-Life-Balance-Methoden, Entspannungsübungen wie einem Bodyscan oder der Progressiven Muskelentspannung nach Edmund Jacobson (kurz: PMR), Atemtechniken, Yoga Asanas oder Achtsamkeitsmeditation, um nur einige zu nennen.

Stress entgegenzuwirken ist also eine einfache und wirkungsvolle Methode, deine Hormon-produktion anzuregen und deine Hormone ins Gleichgewicht zu bekommen.

Mein nächster Beitrag behandelt das Thema "Emotionale Blockaden".

Deine Dagmar

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