• Dagmar Colombel

Was ist eigentlich Achtsamkeit genau?

Updated: Aug 9


Gerade in der Zeit nach 50+ entdecken viele von uns, dass unsere Konzentration zu wünschen übrig lässt, wir fahrig sind, Sachen vergessen und schon gar nicht mehr "multitaskingfähig" sind.


Hier kann dir Achtsamkeitstraining weiterhelfen.

Wenn wir achtsam sind, lenken wir bewusst unsere Aufmerksamkeit auf den aktuellen Moment, auf die gegenwärtige Erfahrung. Und das ohne gedanklich zu urteilen oder zu kommentieren. Das zeigt sich in unserer alltäglichen Aufmerksamkeit, bei der wir uns in Erinnerungen oder in Dingen, die wir in der Zukunft vorhaben, leicht verlieren. Unser Geist ist schnell abgelenkt. Wir schweifen ab, zu unseren Erlebnissen und denken darüber nach, was diese wohl bedeuten. Dies läuft alles in Sekundenschnelle und völlig automatisch ab, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.


Machen wir uns jedoch den jetzigen Moment bewusst, wird uns schnell klar, dass bedrückende Gedanken entweder mit Erinnerungen aus der Vergangenheit verbunden sind (z.B. mit alten Verletzungen) oder mit Ängsten und Hoffnungen für die Zukunft.


Übst du dich in Achtsamkeit, wirst du immer mehr entdecken, wie du dich von diesen Gedanken aus der Vergangenheit und der Zukunft lösen kannst und eine frische Sichtweise entwickeln kannst, die dir ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Du kannst lernen, Gefühle anders zu erleben als bisher: Sie sind nicht mehr Teil von dir, ergreifen nicht Besitz von dir.

Mit einfachen Übungen lässt sich lernen, dir deiner Gefühle gewahr zu werden, Abstand dazu zu gewinnen, sie loszulassen oder zu transformieren. Du lernst die Situation so anzunehmen wie sie ist ohne sofort automatisch zu reagieren, zu beurteilen, zu reparieren oder die Dinge verändern zu wollen.


Wenn du Achtsamkeit regelmäßig übst, wirst du dich selbst und deine Reaktionen besser verstehen lernen. Emotionale Turbulenzen werden dich nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen. Und es wird dir leichter fallen, dir unangenehmer Gewohnheiten bewusst zu werden und diese aufzugeben. Und ganz nebenbei stärkst du deine Konzentrationsfähigkeit und deine Offenheit für deine Umwelt.


Deine Dagmar




Quellen und weiterführende Literatur:

  • Chögyam Trungpa: Achtsamkeit, Meditation & Psychotherapie

  • Genpo Merzel Roshi: Big Mind, Großer Geist – großes Herz, Aurum 2008

  • Karin Bundschuh-Müller: Akzeptieren heißt Verändern – Achtsamkeit und Akzeptanz in der Personenzentrierten und Experimentellen Psychotherapie, in: PID 360-2006 – 7. Jahrgang

  • Halko Weiss, Michael E.Harrer: Achtsamkeit in der Psychotherapie. Verändern durch „Nicht-Verändern-Wollen“ – ein Paradigmenwechsel?, Psychotherapeutenjournal 1/2010

  • Michael E. Harrer, Hypnose und Achtsamkeit. Vortrag am Kongress der European Society of Hypnosis (ESH), 2008

  • Ulrike Anderssen-Reuster: Achtsamkeit in Psychotherapie und Psychosomatik: Haltung und Methode

  • http://achtsamleben.at

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